Der Begriff "adden" ist aus dem Englischen abgeleitet und meint „hinzufügen“. Jemanden zu adden bedeutet, dass ihr ihn oder sie im Internet zu eurer Freundesliste hinzufügt, zum Beispiel auf TikTok, Instagram oder Snapchat. Dies bedeutet allerdings auch, dass der oder diejenige dann z.B. eure vertraulichen Informationen, Videos oder Bilder sehen kann. Daher seid bitte vorsichtig, wen ihr online als Freundin oder Freund hinzufügt vor allem, wenn ihr die Person nicht auch im echten Leben kennt.
Was war noch mal ein Abonnement? Und für was braucht man einen Account? Oft schmeißen wir mit Begriffen um uns und wissen dann doch nicht genau, was sie bedeuten.
Wir wollen dir bei dem ganzen Begriffswirrwarr helfen und füllen mit unseren Kurskindern unser Lexikon mit Begriffen rund um das Thema Internet.
Abonnement
Wer ein Abonnement (kurz Abo) abschließt, geht einen dauerhaften Vertrag ein. Das bedeutet, dass Du Dich für eine bestimmte Zeit verpflichtest, für ein Produkt oder eine Dienstleistung zu bezahlen. Der Zeitraum kann dabei unterschiedlich lang sein und sich über einen Monat oder auch über ein ganzes Jahr erstrecken.
Account
Das englische Wort „Account“ bedeutet „Nutzerkonto“. Ein Account ist also ein virtuelles Konto, das dir im Internet Zugriff auf bestimmte Sachen ermöglicht. Hier kommt ein Beispiel: Wenn du eine E-Mail-Adresse haben möchtet, musst du dich zuerst bei einem Internetdienst (z.B. gmx, yahoo, gmail etc.) anmelden. Dazu benötigst du in der Regel einen Benutzernamen und ein Passwort und kannst damit immer wieder auf dein Nutzerkonto zugreifen, um deine E-Mails zu lesen. Pass aber auf: Nicht alle Accounts sind kostenfrei. Frag daher bitte immer deine Eltern, wenn du dir einen Account für eine bestimmte Seite anlegen möchtest.
Hier findest du noch ein Video von Kindern für Kinder zum Thema “Account”.
adden
Administrator
Der Begriff Administrator kommt aus dem Lateinischen und heißt übersetzt "Verwalter" und häufig wird auch die Kurzform Admin benutzt. Ein Administrator ist somit der Verwalter von z. B. Internetforen oder Gruppen in Sozialen Netzwerken. Er hat besondere Rechte und kann unter anderem die Einträge anderer Nutzer verändern oder löschen.
Adware
Adware steht für Programme, die mit Werbung versehen sind. Grundsätzlich bedeutet der Begriff Adware nur, dass Werbung während der Installation oder Nutzung der Software angezeigt wird. Eigentlich ist Adware kein Virus und manchmal sogar hilfreich und legal. Dennoch kann das auch Probleme verursachen, denn beim Herunterladen von Adware werden oft auch Programme mitinstalliert, die den Computer ausspionieren können. Es gibt auch eine Menge Adware-Apps für Smartphones und Tablets, teilweise auch mit der Funktion, persönliche Daten zu sammeln.
Spätestens dann, wenn ein solches Zusatzprogramm heimlich auch Informationen über Systemeinstellungen, Surfverhalten etc. erfasst, ist die fließende Grenze zwischen Adware und Spyware überschritten.
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Hast du schon mal diesen Satz gehört: "Ich habe die AGB gelesen und stimme ihnen zu"? Vielleicht von einer Social-Media-Plattform? Mit einem Klick auf das Kästchen sind die AGB bestätigt und dein Profil ist angelegt oder dein Einkauf ist abgeschlossen. Aber was genau verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff "AGB"? AGB ist eine liebevoll gemeinte Abkürzung für "Allgemeine Geschäftsbedingungen". Sie sorgen dafür, dass Verträge schnell und unkompliziert abgeschlossen werden können. Die AGB legen genaue Regeln fest, die es ermöglichen, Verträge einfach und effizient abzuwickeln. Im Online-Bereich beziehen sich AGB meist auf die Nutzungsbedingungen von Diensten wie Apps, Newslettern oder sozialen Netzwerken. Bei der Nutzung dieser Dienste gibst du in der Regel persönliche Daten wie deinen Namen, deine E-Mail-Adresse oder auch deine Bankdaten an. Damit Unternehmen diese Daten verwenden dürfen, brauchen sie natürlich deine Zustimmung zum Datenschutz. Außerdem findest du in den AGB bei Online-Käufen wichtige Informationen zu Rückgaberechten, Versandkosten und Zahlungsmethoden. AGB sind quasi das "Kleingedruckte" im Internet. Sie enthalten oft wichtige Details, die auf den ersten Blick nicht immer klar sind. Die Texte sind häufig sehr lang, in einer schwierigen Sprache verfasst und enthalten zahlreiche Fachbegriffe. Manchmal sind sie sogar nicht auf Deutsch verfügbar.
Für viele Verbraucherinnen und Verbraucher sind diese Texte schwer verständlich, und oft fehlt die Zeit, sie im Detail zu lesen. Deshalb bietet Klicksafe mit "Nutzungsbedingungen kurzgefasst" eine praktische Zusammenfassung der AGB von Onlinediensten, die bei Kindern beliebt sind. So können sich alle, die sich bisher wenig mit den AGB auseinandergesetzt haben, schnell und einfach über die wichtigsten Punkte informieren: www.klicksafe.de
Algorithmen
Stell dir vor, du möchtest einen Kuchen backen. Du brauchst ein Rezept, oder? Das Rezept sagt dir genau, was du tun musst: Zutaten wiegen, mischen, in den Ofen schieben und so weiter. Dieses Rezept ist wie ein Algorithmus – eine Reihe von Schritten, die man nacheinander ausführt, um ein Ziel zu erreichen.
Ein Algorithmus ist also einfach eine Anleitung, die erklärt, wie man etwas macht. Es kann ein Rezept sein, eine Bauanleitung für ein Lego-Modell oder auch die Reihenfolge, in der du Zähne putzt (erst Zahnpasta auf die Bürste, dann Zähne schrubben, ausspülen).
Computer benutzen Algorithmen, um Probleme zu lösen. Stell dir vor, dein Handy soll dir den schnellsten Weg zur Schule zeigen. Dafür benutzt es einen Algorithmus, der alle Straßen und Wege überprüft und dann den besten Weg findet. Cool, oder?
Algorithmen sind wie schlau gemachte Pläne. Sie können einfach sein, wie ein Rezept, oder richtig kompliziert, wenn es um Dinge wie Computerspiele oder selbstfahrende Autos geht. Aber am Ende geht es immer darum, eine Aufgabe Schritt für Schritt zu lösen.
Android
Viele Handys, die keine iPhones sind, benutzen ein besonderes „Gehirn“, das Android heißt. Dieses „Gehirn“ ist ein Betriebssystem. Das ist ein kompliziertes Wort, aber es bedeutet einfach, dass Android dafür sorgt, dass dein Handy überhaupt funktioniert und du damit spielen, chatten, Fotos machen oder Musik hören kannst.
Stell dir vor, ein Handy ist wie ein Kasten voller Magie – aber diese Magie muss jemand steuern, damit alles richtig läuft. Android ist wie der Zauberer, der die ganze Magie im Hintergrund organisiert. Es sorgt dafür, dass Apps (wie Spiele oder Messenger) laufen, dass der Bildschirm reagiert, wenn du ihn berührst, und dass der Akku dir zeigt, wie viel Energie noch übrig ist.
Android wird von einer Firma namens Google gemacht, und es gibt viele verschiedene Handymarken, die Android benutzen, wie Samsung, Xiaomi oder Sony. Eine coole Sache an Android ist, dass man es ganz individuell anpassen kann, zum Beispiel das Hintergrundbild oder die Schriftart.
Antiviren-Programme
Hast du schon mal gehört, dass ein Computer krank werden kann? Natürlich hustet oder niest er nicht wie wir, aber er kann von einem Virus angegriffen werden. Ein Computervirus ist ein Programm, das extra dazu gemacht wurde, um Computer zu stören oder kaputt zu machen. Das ist ganz schön gemein, oder?
Zum Glück gibt es Antiviren-Programme! Sie sind wie kleine Bodyguards oder Ärzte für deinen Computer. Ihre Aufgabe ist es, nach Viren zu suchen, sie zu erkennen und sie unschädlich zu machen. Stell dir vor, dein Computer ist wie ein Schloss, und Antiviren-Programme sind die Wächter vor den Toren. Sie passen auf, dass keine gefährlichen Dinge wie Viren oder andere schädliche Programme hereinkommen. Und wenn doch mal etwas durchrutscht, versuchen sie, es sofort zu entfernen. Antiviren-Programme können auch verhindern, dass du aus Versehen gefährliche Dateien öffnest oder auf eine gefährliche Website klickst. Sie geben dir eine Warnung, damit du sicher bleibst.
Warum sind solche Programme wichtig? Na ja, Viren können schlimme Dinge tun, wie zum Beispiel deine Fotos oder Dateien löschen oder deinen Computer so langsam machen, dass nichts mehr richtig funktioniert. Ein Antiviren-Programm sorgt dafür, dass das nicht passiert und dein Computer gesund bleibt. Also: Antiviren-Programme sind die Beschützer deines Computers – sie halten Viren fern und sorgen dafür, dass alles sicher bleibt, während du spielst, lernst oder surfst.
Apps
Bestimmt hast du schon mal ein Spiel auf einem Handy oder Tablet gespielt, oder? Vielleicht benutzt du auch Programme wie YouTube oder WhatsApp. All diese kleinen Programme nennt man Apps.
Das Wort „App“ kommt vom englischen Wort Application, was einfach „Anwendung“ oder „Programm“ bedeutet. Apps sind wie Werkzeuge, die dir helfen, bestimmte Dinge zu tun. Es gibt Apps, mit denen du spielen, lernen, Musik hören, Fotos bearbeiten oder mit Freunden chatten kannst.
Apps kannst du dir in speziellen Läden im Internet herunterladen, wie dem Google Play Store oder dem Apple App Store. Manche Apps sind kostenlos, andere kosten ein bisschen Geld.
Avatar
Stell dir vor, du spielst ein Computerspiel oder bist in einer virtuellen Welt unterwegs. Wie möchtest du dort aussehen? Ein Avatar ist ein Bild oder eine Figur, die dich in der digitalen Welt darstellt. Es ist so, als hättest du eine „digitale Version“ von dir selbst, die in Spielen, Apps oder auf Webseiten für dich herumläuft.
Ein Avatar kann ganz verschieden aussehen. Du kannst ihn so gestalten, dass er aussieht wie du, oder du kannst ihm eine ganz andere Frisur, Kleidung oder sogar magische Kräfte geben! Vielleicht willst du einen Avatar, der ein Superheld ist, ein lustiges Tier oder eine Figur mit bunten Haaren – du hast die Wahl!
Avatare sind besonders praktisch, wenn du online mit anderen spielst oder chattest. Anstatt dein echtes Foto zu zeigen, kannst du einen Avatar benutzen, um ein bisschen anonymer zu bleiben und trotzdem zu zeigen, wie du dich fühlst oder was du magst.
In vielen Spielen, wie Minecraft oder Roblox, kannst du deinen Avatar selbst gestalten. Du kannst die Kleidung ändern, die Farbe der Haare auswählen und sogar entscheiden, welche Accessoires er trägt. Dein Avatar ist also deine ganz persönliche Figur in der digitalen Welt.
Backlinks
Hast du schon mal in einem Buch eine Seite gesehen, auf der gesagt wird: „Mehr dazu findest du auf Seite 20“? Oder vielleicht einen Hinweis in einem Spiel, der dich zu einer anderen Stelle führt? So ähnlich funktionieren Backlinks, nur im Internet!
Ein Backlink ist ein Link (also eine Internet-Adresse), der von einer Website zu einer anderen führt, also wie eine Brücke, die von einer Seite zu einer anderen führt.
Warum sind Backlinks wichtig? Sie helfen uns, interessante und hilfreiche Informationen schneller zu finden. Zum Beispiel: Wenn du auf einer Website über Hunde etwas liest und dort ein Backlink zu einer Seite über „Hundefutter“ ist, kannst du einfach draufklicken und mehr erfahren.
Für die Websites selbst sind Backlinks auch superwichtig! Sie zeigen an, dass andere Seiten ihre Inhalte gut finden und darauf verweisen. Je mehr gute Backlinks eine Website hat, desto besser wird sie in Suchmaschinen wie Google gefunden.
Backup
Stell dir vor, du hast auf deinem Handy oder Computer ganz viele wichtige Sachen: Fotos, Videos, Spiele, Hausaufgaben oder Nachrichten von deinen Freunden. Aber was wäre, wenn dein Handy kaputtgeht oder du aus Versehen etwas löschst? Das wäre doch echt blöd, oder? Genau deshalb gibt es Backups!
Ein Backup ist wie eine Sicherheitskopie. Es bedeutet, dass du alle wichtigen Daten (also deine Fotos, Dateien oder Nachrichten) an einem anderen Ort speicherst, damit sie nicht verloren gehen. Wenn dann mal etwas schiefgeht, kannst du die Sachen aus dem Backup wieder zurückholen.
Du kannst ein Backup zum Beispiel auf einem USB-Stick, einer externen Festplatte oder in der Cloud (das ist ein Speicherplatz im Internet) machen. So hast du immer eine Kopie deiner Sachen, selbst wenn dein Computer oder Handy plötzlich streikt.
Barrierefreiheit
Stell dir vor, du möchtest auf einen Spielplatz gehen, aber der Eingang hat nur eine hohe Treppe, und du kannst nicht hinaufklettern. Oder du möchtest ein Buch lesen, aber es gibt keine Bilder und du kannst die Wörter nicht erkennen. Das wäre ganz schön unfair, oder?
Genauso ist es auch im Internet: Manche Menschen haben es schwer, Websites, Apps oder Programme zu benutzen. Das kann zum Beispiel daran liegen, dass sie nicht gut sehen, hören oder mit einer Maus klicken können. Barrierefreiheit bedeutet, dass das Internet so gemacht wird, dass es alle Menschen nutzen können – egal, ob sie Einschränkungen haben oder nicht.
Hier ein paar Beispiele, wie das geht:
- Große und gut lesbare Schrift hilft Menschen, die nicht so gut sehen können.
- Texte, die vorgelesen werden können (mit Programmen), helfen Menschen, die blind sind.
- Videos mit Untertiteln helfen Menschen, die nicht hören können.
- Einfacher Aufbau von Websites hilft Menschen, die sich nicht so gut mit Computern auskennen.
Barrierefreiheit im Internet sorgt dafür, dass niemand ausgeschlossen wird.
Benutzername
Wenn du ein Spiel spielst, dich in einer App anmeldest oder auf einer Website etwas machen möchtest, musst du oft einen Benutzernamen erstellen. Aber was ist das eigentlich?
Ein Benutzername ist wie dein Spitzname im Internet. Er wird verwendet, damit das Spiel oder die Website dich erkennen kann. Anstatt deinen echten Namen zu benutzen, kannst du dir einen Namen aussuchen, der dir gefällt. Wichtig ist, dass du keine persönlichen Informationen, wie deinen vollen Namen oder dein Geburtsdatum, in deinem Benutzernamen angibst.
Also: Ein Benutzername ist dein Name im Internet oder in Spielen. Er ist wie dein persönlicher Spitzname, den du benutzen kannst, um dich anzumelden oder mit anderen zu spielen.
Betriebssystem
Ein Betriebssystem ist ein Programm, das dafür sorgt, dass dein Gerät funktioniert. Es kümmert sich um alles, was im Hintergrund passiert:
- Es sorgt dafür, dass du Apps starten kannst.
- Es organisiert, wie die Tastatur und der Bildschirm zusammenarbeiten.
- Es achtet darauf, dass der Akku nicht zu schnell leer wird.
- Es lässt dich Dateien speichern, wie Fotos oder Dokumente.
Bekannte Betriebssysteme sind zum Beispiel:
- Windows (für viele Computer).
- macOS (für Apple-Computer).
- Android (für Handys und Tablets, die keine iPhones sind).
- iOS (für iPhones und iPads).
Ohne ein Betriebssystem könnte dein Computer oder Handy gar nichts machen – es wäre nur ein Kasten mit Elektronik. Das Betriebssystem bringt alles zusammen, damit du tippen, spielen, Filme schauen oder mit Freunden chatten kannst.