Lichtmalerei!
Heute tauschen wir Pinsel und Stifte gegen eine Taschenlampe! Beim Lightpainting könnt ihr mit Licht Bilder oder sogar ganze Wörter in die Luft malen. Eine Kamera mit längerer Belichtungszeit hält eure Lichtspuren fest und plötzlich wird aus einer einfachen Taschenlampe ein leuchtender Zauberstift. Probiert verschiedene Lichtquellen und Bewegungen aus. Welche verrückten Lichtbilder entstehen bei euch?
Das braucht ihr: Eine Kamera oder ein Smartphone und eine Taschenlampe oder bunte LED-Lichter
Schritt 1 – Sucht euch einen dunklen Ort
Am besten funktioniert Lichtmalerei draußen am Abend oder in einem abgedunkelten Raum. Je dunkler die Umgebung ist, desto besser sieht man später eure Lichtspuren.
Schritt 2 – Stellt die Kamera ruhig auf
Die Kamera darf sich während der Aufnahme nicht bewegen. Verwendet am besten ein Stativ oder stellt das Smartphone sicher auf eine feste Unterlage.
Schritt 3 – Stellt eine lange Belichtungszeit ein
Damit die Kamera eure Bewegungen mit dem Licht aufnehmen kann, muss sie mehrere Sekunden lang fotografieren. Probiert zunächst etwa 10 bis 20 Sekunden aus. Bei einer Kamera könnt ihr zusätzlich eine niedrige ISO-Einstellung, zum Beispiel ISO 100, wählen.
Schritt 4 – Licht an und los malen!
Startet die Aufnahme und bewegt eure Lichtquelle durch die Luft. Beginnt mit einfachen Motiven: einem Kreis, Herz oder einer Zickzacklinie. Für einen Weihnachtsbaum könnt ihr beispielsweise von oben nach unten immer größere Bögen malen.
Schritt 5 – Schaut euch euer Kunstwerk an
Ist die Aufnahme beendet, könnt ihr euer Lichtbild bestaunen. Nicht perfekt geworden? Das gehört dazu! Probiert andere Bewegungen, Farben und Geschwindigkeiten aus. Gerade die kleinen Wackler machen echte Lichtmalerei besonders.
kidnetting-Tipp: Wenn ihr Wörter oder Zahlen schreiben möchtet, müsst ihr sie beim Malen spiegelverkehrt schreiben – oder ihr spiegelt das fertige Foto anschließend. Und mit mehreren Personen und verschiedenfarbigen Lichtern könnt ihr gemeinsam ein großes Lichtkunstwerk gestalten.